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Promotion

Warum sollte man eine Seite im Internet promoten?

Nehmen wir mal an, Sie haben kürzlich ein Geschäft im Herzen von Frankfurt eröffnet. Da Ihr Umsatz bzw. der Gewinn von der Kundenanzahl abhängig ist, versuchen Sie nun so viele Menschen wie möglich auf sich aufmerksam zu machen. Ihr Geschäft befindet sich in Frankfurt - also würden Sie mit Sicherheit als erstes in Frankfurt aktiv werden d.h. die lokalen Werbeträger in Anspruch nehmen.
Wenn wir dieses Verhalten auf die "Stadt" Internet umlegen, dann ist es offensichtlich, dass im Netz mit der Vermarktung angefangen werden sollte.

Welche Möglichkeiten gibt es für die Vermarktung?
Bannerwerbung ist eine gute Möglichkeit, wenn das Banner zum Klicken anregt und gut positioniert wird.
Diese Art der Vermarktung ist in der Regel aber mit hohen laufenden "Kosten" (für die Klicks auf das Banner) verbunden.
Allgemeine Verzeichnisse sind nur bedingt empfehlenswert, da über diese Link-Pools nur verschwindend geringe Besucher kommen und oftmals keine Direct-Links verwendet werden.
POP-UP-Fenster sind wohl in Zukunft zum Aussterben verurteilt, denn neben diversen Tools (Google Toolbar) können einige Browser heute schon diese sich selbstständig öffnenten Fenster unterbinden und das Internet-Programm mit den meisten Nutzern - InternetExplorer - wird in den zukünftigen Versionen diese Fähigkeit besitzen. Empfehlenswert sind nach wie vor direkte Links von Partnerseiten.
Die wohl schwierigste, aber auch effektivste Möglichkeit viele Besucher bzw. Kunden auf seine Seite(n) aufmerksam zu machen ist die Vermarktung mit Hilfe der Suchmaschinen.

Suchmaschinen Einführung
Suchmaschinen gibt es seit dem Begin der kommerziellen Nutzung des World Wide Web und finanzieren sich derzeit über die auf ihrer Oberfläche geschalteten Werbung und angebotenen Services wie beispielsweise der kostenpflichtige Einträge (z.B. AdWords usw.) in ihre Liste.
Auf Grund der unübersichtlichen Menge an Webseiten ist es für einen User nahezu unmöglich in angemessener Zeit mehrere informative Internetseiten zum gesuchten Begriff zu erreichen. Für diese Aufgabe bieten gute Suchmaschinen die Möglichkeit mit möglichst wenigen Mausklicks an suchrelevante Informationen zu gelangen.

Wie funktioniert eine Suchmaschine?
Ein vereinfachtes Beispiel: Ein Suchender tippt ein Wort, eine Zahl oder eine sogenannte Phrase (Wortgruppe) in das Textfeld einer Suchmaschine ein und bestätigt seine Eingabe.
Jetzt sucht die Suchmaschine in ihrer oder der Datenbank eines Vertragspartners nach Homepages, die den Suchbegriff möglichst häufig verwenden. In einer Trefferliste werden die Ergebnisse mit Hyperlinks angezeigt und der Suchende kann mit einem Klick zu einer themenrelevante Webseite gelangen.

Was ist Google?
Google ist momentan die größte Suchmaschine im Internet. Die Größe definiert sich durch die Anzahl, der von ihr verwalteten bzw. gespeicherten Seiten (ca. 3,3 Mrd.) und der durchschnittlichen Nutzung des Service im Verhältnis zu anderen Suchmaschinen. Ca. 75 Prozent des Marktanteils beansprucht Google für sich und liegt somit auf dem ersten Platz. Die übrigen 25 Prozent teilen sich die anderen Anbieter untereinander auf. Dazu gehören Yahoo, MSN Web-Suche, T-Online, Altavista, Lycos und AOL.
Es ist bei den genannten Suchmaschinen zu berücksichtigen, dass es Partnerschaften zwischen den vermeintlichen Kontrahenten gibt. Zum Beispiel greifen T-Online und AOL auf die Datenbank von Google zu. Webmaster die es geschafft haben, mit den von ihnen erstellten oder optimierten Webseiten Top-Platzierungen bei Google zu erreichen, werden i.d.R. auch bei dessen Partnern gute Platzierungen erreichen. (Browser-/Suchmaschinen-Statistik)

Suchmaschinenoptimierung
Die ersten 10-30 Einträge der Trefferliste sind von besonders großer Bedeutung, da Webseiten auf diesen Plätzen am häufigsten aufgesucht werden. Man spricht hierbei von einer hohen Klickrate.
Das Überleben vieler kommerziellen Webseiten hängt von der Anzahl der täglichen Besucherzahlen ab, denn diese sind wiederum verantwortlich für die Höhe des erreichten Umsatzes und dem daraus resultierenden Gewinn.
Die speziellen Anforderungen an die Webdesigner und Programmierer erhöhten sich zusehends. Analyse-Arbeit, Auswertung von Statistiken, die schnelle Umsetzung neu erworbener Informationen und suchmaschinenspezifisches Wissen förderten die Entstehung eines neuen Berufszweiges.

Was ist "Suchmaschienen-Wissen"?
Semantik ist ein Teilgebiet der Sprachwissenschaft und befasst sich mit der Strukturierung und Bedeutung von Sprache. Es ist zu erwarten, dass die semantische Analyse von Webseiten bei künftigen Suchmaschinen-Algorithmen eine wachsende Rolle spielen wird - oder möglicherweise bereits spielt. Google hat z.B. im März 2003 das Unternehmen Applied Semantics gekauft, das sich darauf spezialisiert hat, Inhalte von Webseiten semantisch zu analysieren, um die geeignete Werbung auf den entsprechenden Seiten einzublenden.
Auf genau diesen Fähigkeiten basiert das Werbeprogramm "Adsense", mit dem Google seit 2003 seine "Adwords"-Anzeigen in Abhängigkeit von Textinhalten in Webseiten von Partnern einblendet. Es wäre ein konsequenter Schritt, wenn Google die Möglichkeiten der semantische Analyse auch für seine normalen Suchergebnisse nutzen würde, um z.B. das Thema von Webseiten oder die inhaltliche Verwandschaft von verlinkten Webseiten zu ermitteln. Auf diese Weise wären neue Möglichkeiten für die Ermittlung der Relevanz von Webseiten sowie der Spam-Erkennung gegeben.

Die Optimierung einer Seite für Suchmaschinen ist, wenn man es genau nimmt, keine Dienstleistung welche an irgendeinem Punkt als abgeschlossen betrachtet werden kann. Warum ist das so?
Ehrgeizige Mitbewerber die gleichfalls ihre Seiten verbessern lassen, stellen die Optimierer vor immer wieder neuen Aufgaben und bewegen den Markt.
Ein weiterer instabiler Faktor ist die Suchmaschine selbst. In unbestimmten Abständen veränderte Google die Gewichtung für diverse Seitenmerkmale und gab damit oftmals den Startschuss für notwendige Änderungen.

„Up to date“ zu sein ist folglich für die Optimierer von entscheidender Bedeutung, um spezielle Kundenprojekte für Suchmaschinen attraktiv zu halten.

Text-Quelle: Lexikon Suchmaschienenoptimierung

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